1-Kreditor-Modell

Indirekte Bedarfe ohne Lieferantenchaos beschaffen

Bündeln Sie Einmalbedarfe, Sonderbeschaffungen, Dienstleistungen und Software über einen zentralen Kreditor mit nachvollziehbaren Dokumenten, klaren Prozessen und ohne ständig neue Einmallieferanten in Ihrem System.

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Das Modell

Was ist das 1-Kreditor-Modell?

Das 1-Kreditor-Modell – auch Single-Kreditor-Modell genannt – bündelt die administrative Abwicklung indirekter und einmaliger Bedarfe über einen zentralen Kreditor. Statt für jeden Sonderfall neue Lieferanten anzulegen, Einzelangebote einzusammeln und viele Rechnungen zu verarbeiten, arbeitet Ihr Unternehmen mit einem zentralen Abwicklungspartner.

So bleibt die fachliche Beschaffung beweglich, während Einkauf und Buchhaltung einen klaren, standardisierten Ablauf behalten. Das Modell eignet sich besonders dort, wo klassische Kataloge oder Standardprozesse an ihre Grenzen stoßen: bei seltenen, unregelmäßigen oder schwer planbaren Bedarfen.

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Wann ist das Modell besonders sinnvoll?

bei Einmalbedarfen außerhalb des Standards
bei nicht katalogisierten Artikeln oder Services
bei dezentralen Fachbereichsanfragen
Bei hohem Aufwand durch Lieferantenanlage und Dokumentenmanagement

Warum klassische Prozesse bei indirekten Bedarfen so teuer werden

Indirekte und einmalige Bedarfe wirken oft klein. Der Aufwand dahinter ist es nicht. Gerade weil diese Vorgänge unregelmäßig auftreten, fallen sie aus dem Standardprozess heraus und erzeugen überproportional viel Abstimmung, Pflege und Nacharbeit.

Lieferantenanlage
frisst Zeit

Lieferantenanlage frisst Zeit

Für kleine Sonderbedarfe entstehen häufig dieselben administrativen Schritte wie bei strategisch wichtigen Lieferanten: Recherche, Anlage, Prüfung, Freigabe und Stammdatenpflege.

Dokumente
liegen verstreut

Dokumente liegen verstreut

Angebote, Auftragsbestätigungen und Rechnungen kommen aus unterschiedlichen Quellen, in unterschiedlichen Formaten und oft nicht dann, wenn sie intern gebraucht werden.

Fachbereiche
umgehen den Prozess

Fachbereiche umgehen den Prozess

Wenn der offizielle Einkaufsweg zu langsam oder zu kompliziert wirkt, entstehen Ausweichkäufe, Intransparenz und Maverick Buying.

Der Einkauf
verliert Fokus

Der Einkauf verliert Fokus

Operative Sonderfälle binden Kapazitäten, die eigentlich in Warengruppenstrategie, Lieferantenentwicklung, Risikomanagement oder Verhandlungen fließen sollten.

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So funktioniert das
1-Kreditor-Modell in der Praxis

1-Kreditor-Modell

Welche Vorteile bringt das
Modell konkret?

Das 1-Kreditor-Modell ist nicht nur ein operatives Hilfsmittel. Es verändert die Wirtschaftlichkeit, Steuerbarkeit und Nutzerfreundlichkeit indirekter Beschaffung.

Weniger Maverick Buying
Weniger Kreditoren im System
Mehr Fokus auf strategischen Einkauf
Sauberere Angebote und Rechnungen
Mehr Transparenz über Sonderbedarfe
Weniger Aufwand bei Lieferantenanlage

Wirtschaftliche Vorteile

Sie reduzieren versteckte Prozesskosten, vermeiden unverhältnismäßigen internen Aufwand pro Einzelfall und schaffen mehr Effizienz in Einkauf und Kreditorenbuchhaltung. Kleine Bedarfe bleiben klein – auch im Prozess.

Operative Vorteile

Sie bestellen weiterhin im gewohnten Ablauf, gewinnen Tempo bei Sonderfällen und haben bei Rückfragen einen klaren Ansprechpartner. Das beschleunigt Entscheidungen und reduziert Reibung zwischen Fachbereichen, Einkauf und Finance.

Vorteile für Compliance und Governance

Sie schaffen nachvollziehbare Dokumentation, weniger Schattenlieferanten und eine bessere Datenbasis für Audit, Controlling und Risikomanagement. Beschaffung wird nicht nur schneller, sondern auch steuerbarer.

Strategische Vorteile für den Einkauf

Wenn operative Sonderfälle weniger Ressourcen binden, gewinnt der Einkauf Zeit für die Themen, die echten Mehrwert schaffen: Warengruppenstrategie, Lieferantenentwicklung, Verhandlungen, Resilienz und nachhaltige Beschaffung.

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Wissenswertes

Häufig gestellte Fragen

Eine klassische Kataloglösung deckt standardisierte, wiederkehrende Bedarfe ab. Das 1-Kreditor-Modell hingegen wurde speziell für unregelmäßige, nicht-katalogisierbare Bedarfe entwickelt – sogenannte Einmalbedarfe oder Sonderbestellungen, die nicht in bestehende Rahmenverträge fallen.

Das Modell eignet sich für alle indirekten Bedarfe, die außerhalb des Standardkatalogs liegen: Sonderanfertigungen, einmalige Dienstleistungen, dezentrale Fachbereichsanfragen und Bestellungen bei Lieferanten, die nicht im System angelegt sind.

Nein – genau das ist der zentrale Vorteil. Pedlar fungiert als einziger Kreditor. Sie legen nur einen Lieferanten an und können darüber beliebig viele Bedarfe bei unterschiedlichsten Anbietern abwickeln.

Ja. Pedlar integriert sich in Ihren bestehenden Beschaffungsprozess. Freigabestufen, Budgetgrenzen und Genehmigungsworkflows bleiben erhalten – der operative Aufwand dahinter wird reduziert.

Selbstverständlich. Sie bestimmen weiterhin, bei welchem Anbieter bestellt wird. Pedlar übernimmt die administrative Abwicklung – Angebotseinholung, Bestellung, Rechnungsabwicklung – auf Ihren Wunsch hin.

Pedlar ist kein reines Softwareprodukt, sondern ein Abwicklungsmodell mit digitaler Plattform. Sie erhalten sowohl eine strukturierte Bestelloberfläche als auch einen operativen Partner, der die gesamte Lieferantenkommunikation übernimmt.

Maverick Buying entsteht oft, weil der offizielle Beschaffungsweg zu aufwendig ist. Das 1-Kreditor-Modell bietet Fachbereichen einen schnellen, unkomplizierten Kanal für Sonderbedarfe – innerhalb des Prozesses, nicht daran vorbei.

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