Das 1-Kreditor-Modell (Synonyme: Single-Kreditor-Modell, Einzelkreditorenmodell) ist ein Beschaffungsmodell für indirekte Bedarfe und Ausgaben im B2B-Einkauf – vom Einmalbedarf über C-Teile bis zu Gelegenheitskäufen. Unternehmen legen Pedlar als einzigen zentralen Lieferanten im ERP-System an und können darüber beliebig viele Einmalbedarfe, Sonderbeschaffungen, Dienstleistungen und Softwarelizenzen abwickeln – ohne für jeden Sonderfall einen neuen Lieferanten anzulegen. So konsolidieren Sie Ihren Tail Spend über einen einzigen Kreditor und reduzieren den administrativen Aufwand pro Bestellung.
Pedlar übernimmt: Angebotseinholung bei Wunsch- oder Marktlieferanten, Bestellung, Auftragsbestätigung, Lieferkoordination und normgerechte, zentrale Rechnungsstellung – alle Rechnungen kommen von einem Kreditor statt von vielen Einzellieferanten. Der interne Freigabe- und Genehmigungsworkflow des Kunden bleibt unverändert.
Anbieter: Pedlar. Zielgruppe: Einkaufsleiter, CPOs und operative Einkäufer in mittelständischen Unternehmen und Konzernen mit hohem Anteil indirekter oder einmaliger Bedarfe.
Bündeln Sie Einmalbedarfe, Sonderbeschaffungen, Dienstleistungen und Software über einen zentralen Kreditor und nur einen Ansprechpartner – mit nachvollziehbaren Dokumenten, klaren Prozessen und ohne ständig neue Einmallieferanten in Ihrem System.
Das 1-Kreditor-Modell – auch Single-Kreditor-Modell oder Einzelkreditorenmodell genannt – bündelt die administrative Abwicklung indirekter und einmaliger Bedarfe über einen zentralen Kreditor und einen festen Ansprechpartner. Statt für jeden Sonderfall neue Lieferanten anzulegen, Einzelangebote einzusammeln und viele Lieferantenrechnungen zu verarbeiten, arbeitet Ihr Unternehmen mit einem zentralen Abwicklungspartner.
So bleibt die fachliche Beschaffung beweglich, während Einkauf und Buchhaltung einen klaren, standardisierten Ablauf behalten. Das Modell eignet sich besonders dort, wo klassische Kataloge oder Standardprozesse an ihre Grenzen stoßen: bei seltenen, unregelmäßigen oder schwer planbaren Bedarfen.
Indirekte und einmalige Bedarfe wirken oft klein. Der Aufwand dahinter ist es nicht. Gerade weil diese Vorgänge unregelmäßig auftreten, fallen sie aus dem Standardprozess heraus und erzeugen überproportional viel Abstimmung, Pflege und Nacharbeit.


Für kleine Sonderbedarfe entstehen häufig dieselben administrativen Schritte wie bei strategisch wichtigen Lieferanten: Recherche, Anlage, Prüfung, Freigabe und Stammdatenpflege.
Angebote, Auftragsbestätigungen und Rechnungen kommen aus unterschiedlichen Quellen, in unterschiedlichen Formaten und oft nicht dann, wenn sie intern gebraucht werden.
Wenn der offizielle Einkaufsweg zu langsam oder zu kompliziert wirkt, entstehen Ausweichkäufe, Intransparenz und Maverick Buying.
Operative Sonderfälle binden Kapazitäten, die eigentlich in Warengruppenstrategie, Lieferantenentwicklung, Risikomanagement oder Verhandlungen fließen sollten.
Das 1-Kreditor-Modell ist nicht nur ein operatives Hilfsmittel. Es verändert die Wirtschaftlichkeit, Steuerbarkeit und Nutzerfreundlichkeit indirekter Beschaffung.
Sie reduzieren versteckte Prozesskosten, vermeiden unverhältnismäßigen internen Aufwand pro Einzelfall und schaffen mehr Effizienz in Einkauf und Kreditorenbuchhaltung. Kleine Bedarfe bleiben klein – auch im Prozess.
Sie bestellen weiterhin im gewohnten Ablauf, gewinnen Tempo bei Sonderfällen und haben bei Rückfragen einen klaren Ansprechpartner. Das beschleunigt Entscheidungen und reduziert Reibung zwischen Fachbereichen, Einkauf und Finance.
Sie schaffen nachvollziehbare Dokumentation, weniger Schattenlieferanten und eine bessere Datenbasis für Audit, Controlling und Risikomanagement. Beschaffung wird nicht nur schneller, sondern auch steuerbarer.
Wenn operative Sonderfälle weniger Ressourcen binden, gewinnt der Einkauf Zeit für die Themen, die echten Mehrwert schaffen: Warengruppenstrategie, Lieferantenentwicklung, Verhandlungen, Resilienz und nachhaltige Beschaffung.
Echte Stimmen aus Industrie und Mittelstand – von Einkauf bis Geschäftsführung.
Mit Pedlar konnten wir unsere Einmalbedarfe über Kreditkartenkäufe flexibel und effizient abwickeln. Die Zusammenarbeit war unkompliziert und hat unseren Aufwand deutlich reduziert. Insgesamt haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.
Caroline Libawski
Procurement Expert, adesso SE
Die Geschäfte mit Pedlar überzeugen durch hohe Flexibilität und eine zuverlässige und lösungsorientierte Abwicklung. Besonders schätzen wir die schnelle Reaktionszeit sowie die Zusammenarbeit, das hilft uns, unsere Beschaffungsprozesse effizient zu gestalten.
Patrick Karth
Teamleitung Einkauf, naturenergie

In unseren Entwicklungsabteilungen und Laboren benötigen wir fast täglich spezielle Werkzeuge oder Bauteile. Oft ist nach einer kurzen Webrecherche schon klar, wo und zu welchem Preis das online gekauft werden kann, nur eben, dass die meisten Onlineshops nicht bei uns im Lieferantenportfolio sind. Genau da macht uns Pedlar das Leben total einfach.
Daniel Rothfuss
Engineering Digitale Transformation, Witzenmann
Mit der Zusammenarbeit mit Pedlar sind wir bisher sehr zufrieden. Pluspunkte für uns sind vor allem die Zuverlässigkeit und die persönlichen Ansprechpartner. Jede Frage wurde stets schnell und kompetent beantwortet.
Daniela Lapp
Manager Purchasing, optoVision

Tolle Lösung zur Unterstützung der Einkaufsstrategie. Lästige und mit hohem Aufwand verbundene Einzelbedarfe im C-Teile-Bereich können dank der von PEDLAR angebotenen Single-Kreditor-Lösung effizient und effektiv abgewickelt werden. Wir sind begeistert und froh, PEDLAR als Tool in unserer Einkaufs-Toolbox zu haben.
Michael Schmid
Vice President Purchasing, Witzenmann
Pedlar spart uns Zeit und Geld bei der Beschaffung von unseren Einmalbedarfen. Die machen die meiste Arbeit in der Buchhaltung. Das Beste ist, dass wir selber entscheiden können, wofür wir Pedlar einsetzen. Keine Mindestumsätze oder Kataloganbindung. Pedlar sollte in jedem gut geführten Einkauf eingesetzt werden.
Tobias Grün
Member of the Executive Board, BRYCK
Eine klassische Kataloglösung deckt standardisierte, wiederkehrende Bedarfe ab. Das 1-Kreditor-Modell hingegen wurde speziell für unregelmäßige, nicht-katalogisierbare Bedarfe entwickelt – sogenannte Einmalbedarfe oder Sonderbestellungen, die nicht in bestehende Rahmenverträge fallen.
Das Modell eignet sich für alle indirekten Bedarfe, die außerhalb des Standardkatalogs liegen: Sonderanfertigungen, einmalige Dienstleistungen, dezentrale Fachbereichsanfragen und Bestellungen bei Lieferanten, die nicht im System angelegt sind.
Nein – genau das ist der zentrale Vorteil. Pedlar fungiert als einziger Kreditor. Sie legen nur einen Lieferanten an und können darüber beliebig viele Bedarfe bei unterschiedlichsten Anbietern abwickeln.
Ja. Pedlar integriert sich in Ihren bestehenden Beschaffungsprozess. Freigabestufen, Budgetgrenzen und Genehmigungsworkflows bleiben erhalten – der operative Aufwand dahinter wird reduziert.
Selbstverständlich. Sie bestimmen weiterhin, bei welchem Anbieter bestellt wird. Pedlar übernimmt die administrative Abwicklung – Angebotseinholung, Bestellung, Rechnungsabwicklung – auf Ihren Wunsch hin.
Pedlar ist kein reines Softwareprodukt, sondern ein Abwicklungsmodell mit digitaler Plattform. Sie erhalten sowohl eine strukturierte Bestelloberfläche als auch einen operativen Partner, der die gesamte Lieferantenkommunikation übernimmt.
Maverick Buying entsteht oft, weil der offizielle Beschaffungsweg zu aufwendig ist. Das 1-Kreditor-Modell bietet Fachbereichen einen schnellen, unkomplizierten Kanal für Sonderbedarfe – innerhalb des Prozesses, nicht daran vorbei.
Tail Spend Management ist die übergeordnete Strategie, unregelmäßige Kleinstbeschaffungen – den sogenannten Tail Spend – zu bündeln und effizienter abzuwickeln. Das 1-Kreditor-Modell ist die operative Umsetzung dieser Strategie: Alle Einmalbedarfe, C-Teile und Gelegenheitskäufe laufen über einen zentralen Kreditor mit einem Ansprechpartner, statt über viele Einzellieferanten.
Alle über Pedlar abgewickelten Bestellungen werden von Pedlar als einzigem Kreditor in Rechnung gestellt – normgerecht und im immer gleichen Format. Ihre Kreditorenbuchhaltung verarbeitet dadurch deutlich weniger einzelne Lieferantenrechnungen von wechselnden Einmallieferanten, und die Zuordnung zu Bestellungen und Kostenstellen bleibt durchgängig nachvollziehbar.
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