Nachhaltigkeit im indirekten Einkauf einfach messbar mit dem ESG-Score

Nachhaltigkeit per Klick integrieren und Standardprodukte effizient bewerten

Nachhaltigkeit im indirekten Einkauf einfach messbar mit dem ESG-Score

Die nachhaltige Beschaffung von Standardprodukten wie IT-Zubehör, Büromöbeln oder Reinigungsmitteln gewinnt in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig muss die Auswahl schnell erfolgen, da der indirekte Einkauf jährlich enorme Volumina umfasst. Um hier Effizienz und Nachhaltigkeit zu verbinden, ist der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) eine Partnerschaft mit ESG-Score.org eingegangen.

Die Kooperation ermöglicht es den rund 13.000 Mitgliedern des BME, ESG-Score-Daten direkt in Katalogen und Beschaffungssystemen einzusehen. Damit lassen sich Umwelt- und Sozialverträglichkeit von Produkten unmittelbar in die Kaufentscheidung einbeziehen. Der ESG-Score bündelt öffentlich verfügbare Informationen und bewertet Produkte auf einer Skala von null bis hundert Punkten, ähnlich wie der Nutri-Score für Lebensmittel. Einkäufer können so schnell erkennen, welche Produkte nachhaltig sind, ohne aufwendige eigene Recherchen.

Der Ansatz schließt eine Lücke im Markt und macht Nachhaltigkeit im Alltag praktisch umsetzbar. Indem ESG-Informationen direkt in die Produktbewertung einfließen, wird nachhaltiger Einkauf effizient planbar und messbar. Laut den Verantwortlichen des BME und ESG-Score.org erlaubt diese Integration nicht nur die Orientierung an Standards und Labels, sondern fördert eine bewusste Steuerung von Nachhaltigkeit entlang der gesamten indirekten Beschaffung.

Die Partnerschaft zeigt, dass operative Werkzeuge wie der ESG-Score einen direkten Einfluss auf verantwortungsbewusste Einkaufsentscheidungen haben können. Nachhaltigkeit wird so von einem abstrakten Ziel zu einem greifbaren Bestandteil der täglichen Beschaffung.

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