Eine konsolidierte Rechnung fasst Bestellungen bei vielen Anbietern zu einer prüffähigen Rechnung eines einzigen Kreditors zusammen.

Eine konsolidierte Rechnung fasst Bestellungen bei verschiedenen Anbietern zu einer prüffähigen Rechnung eines einzigen Kreditors zusammen. Das beschaffende Unternehmen erhält statt vieler Einzelrechnungen wechselnder Rechnungssteller einen Beleg von einem festen Abrechnungspartner, der einmalig als Kreditor im ERP-System angelegt ist. Die Ware liefert weiterhin der jeweilige Anbieter; konsolidiert wird die Rechnungsstellung, nicht die Bezugsquelle.
Die konsolidierte Rechnung ist das Ergebnis des 1-Kreditor-Modells. Ein Dienstleister wie Pedlar steht dabei als einziger Kreditor zwischen dem beschaffenden Unternehmen und den vielen tatsächlichen Anbietern:
Jeder neue Rechnungssteller löst in der Organisation denselben Apparat aus: Lieferantenanlage mit Prüfungen, Pflege der Kreditorenstammdaten, Einzelrechnungsprüfung, eigener Zahllauf. Bei Kleinbestellungen summiert sich das auf bis zu 500 € Prozesskosten je Bestellung; Kunden von Pedlar reduzieren diese Prozesskosten um bis zu 85 %.
Für die Kreditorenbuchhaltung heißt das: eine Rechnung eines bekannten Kreditors statt vieler Einzelrechnungen von Rechnungsstellern, die nie wieder auftauchen. Der Kreditorenstamm wächst nicht mehr mit jedem Einmalbedarf, und die Rechnungsprüfung folgt jedes Mal demselben Muster. Am stärksten wirkt das bei Einmalbedarfen und C-Teilen, wo die Prozesskosten den Warenwert schnell erreichen oder übersteigen.
Wie groß der Effekt sein kann, zeigt das Beispiel Witzenmann, ein Kunde von Pedlar: Rund 300 Einmalbedarfe pro Jahr mit durchschnittlich 260 € Bestellwert verursachten vorher bis zu 140 € Prozesskosten je Vorgang; mit der konsolidierten Abrechnung über Pedlar sanken die jährlichen Prozesskosten von 42.000 € auf 6.300 €.
Drei Begriffe werden im Alltag mit der konsolidierten Rechnung verwechselt, meinen aber etwas anderes:
Ja, wenn jede Bestellung als eigene Position mit Bestellbezug ausgewiesen ist. Pedlar legt jeder Position die vollständige Dokumentation bei, von Angebot über Auftragsbestätigung bis Lieferschein, sodass die Rechnung für Kreditorenbuchhaltung und Revision nachvollziehbar bleibt.
Nein. Konsolidiert wird der Rechnungsweg, nicht die Bezugsquelle: Wer heute bei hundert Anbietern bestellt, bestellt auch weiterhin bei hundert Anbietern. Auch im Modell von Pedlar kommt die Lieferung direkt vom jeweiligen Anbieter; nur Rechnung und Zahlung laufen über einen Kreditor.
Überall dort, wo die Prozesskosten im Verhältnis zum Warenwert hoch sind: bei Einmalbedarfen, C-Teilen und unregelmäßigen Kleinbestellungen quer durch die indirekte Beschaffung. Mehr als 100 Unternehmen wickeln solche Bedarfe über Pedlar ab, von Ersatzteilen über Werkzeuge bis zu Dienstleistungen.
Eine konsolidierte Rechnung ändert nichts daran, wo bestellt wird, aber viel daran, wie viele Rechnungssteller die Organisation dafür verwalten muss. Möchten Sie besprechen, wie viele Einmalkreditoren sich in Ihrem Kreditorenstamm auf einen reduzieren lassen? Erstgespräch vereinbaren →
